Projektmodule

 

Fortbildung der Projektbetreuer/-innen

Zu Beginn jedes Projektes steht die 3-tägige Schulung der zukünftigen Projektbetreuer/innen für ihre medienpädagogische Arbeit mit den Jugendlichen. Inhalte der Fortbildung sind die handlungsorientierte Einführung in die Erstellung eines Audioguides, die Einführung in den professionellen Audio-Schnitt sowie die Praxisanleitung für die regionale Projektumsetzung mit Kindern und Jugendlichen.


2012 wurde die Fortbildung durch ein Referententeam der Jungen VHS Hamburg um Claudia Schneider (Projekt „Stadtteilgeschichten") und die NLM-multimediamobile der Regionen Südostniedersachsen mit Nadine Aggour und Nordostniedersachsen mit Guido Bauhammer geleistet. 2013 konnte auf den Erfahrungen des Pilotprojektes aufgebaut und die Schulung durch ein Team der NLM-multimediamobile Nordost mit Guido Bauhammer, dem Projektbetreuer 2012 (Standort Gifhorn) Björn Tegtmeier und der Projektkoordinatorin Irene Skrobanek durchgeführt werden.

 

a) ‚Tell my land – Hear my land’

Angeboten wird ein fünftägiger Kurs (eine Woche kompakt oder auf zehn Nachmittage verteilt), in dem ‚Audio-Guides’ nach dem o.g. Konzept erstellt werden. Zwischen 6 bis 20 Jugendliche können daran teilnehmen. Die fertigen Audio-Guides werden bei AUDIYOU hochgeladen und zusätzlich nach Möglichkeit auf der Internetseite der jeweiligen Kommune eingestellt oder damit verlinkt. Außerdem wird ein Blog eingerichtet und eine medienpädagogische Plattform bei MIXXT erstellt. Dort kann ein Austausch über die Audio- Guide-Route und ihre Stationen erfolgen und es können Kommentare von anderen Jugendlichen, die die erstellte Route ausprobiert haben, eingebracht und diskutiert werden.

 

b) ‚Show my land – Find my land’

Die akustische Bearbeitung des Sozialraums wird durch eine visuelle Darstellung ergänzt. Mit den gleichen Jugendlichen wie in a) oder mit einer parallelen Gruppe werden Fotos von den ihnen wichtigen oder interessanten Orten gemacht. Die digitalen Aufnahmen werden danach am Computer mit Bildbearbeitungsprogrammen gestaltet. Zusammengestellt zu großformatigen Plakaten werden die Fotocollagen abschließend an prominenter Stelle im Ort ausgestellt. Abgerundet wird das Gesamtprojekt durch einen Jugend-Austausch (‚Visit my land‘). Die bisher beteiligten Jugendlichen bzw. ein Teil davon lädt eine Gruppe Jugendlicher aus einer bisher unbeteiligten Nachbarkommune zu sich ein. Alle diese Projektmodule können wie beschrieben ausschließlich mit Jugendlichen durchgeführt werden. Denkbar ist auch ein generationsübergreifender Ansatz, bei dem jüngere Kinder oder Erwachsene als Besucher und Kommentatoren aktiv einbezogen werden.